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Die llardrische Schiffbauergilde

Die Gilde wurde vor nun mehr als acht Jahren durch den allweisen Khan höchstselbst ins Leben gerufen. Das Chanat verfolgt nun schon seit mehreren Jahrzehnten recht ambitioniert das Ziel eine eigene Flotte für Handel und Kriegsführung aufzubauen. Aufgrund von Holzmangel und notorischer Unkenntnis der Seefahrt sind die Ergebnisse noch immer Bescheiden.

Die Gilde sollte alle bestehenden Probleme lösen und sich um den tatsächlichen Entwurf, den Bau und die Ausrüstung der Schiffe (auch Ausbildung der Mannschaften) kümmern. Weiterhin durfte sie Vorschläge für die Holz- und sonstige Materialbeschaffung machen. Das Holzaufzuchtprogramm wurde also auch durch die Schiffbauer-Gilde mit vorangetrieben.

Die Gilde genießt in Alchoka (noch?) hohes Ansehen und es ist ihr ausdrücklich gestattet auch Fachleute anderer ostländischer Reiche aufzunehmen. Diese müssen allerdings einen Eid auf den großmächtigen Khan schwören.

Im Volk genießt die Gilde ob ihrer Aufgabe ebenfalls hohes Ansehen, wird aber wegen ihrer teilweise fremdländischen Mitglieder und ihrer seemännischen Ausdrücke und Eigenheiten mit einer gewissen Verwunderung betrachtet.

Die anderen Gilden sind dagegen skeptisch bis feindlich eingestellt: Ein neuer „Günstling“ in Alchoka wird niemals gerne gesehen und einer der um die knappen Holzvorkommen buhlt hat es ganz sicher nicht leicht.

Die ersten Erfolge der Schiffbauer-Gilde sind inzwischen erkennbar, doch kann auch sie keine Flotte aus dem Boden stampfen. Vielleicht hat sie ihren Zenit bereits überschritten?

Hauptsitz der Gilde ist in Chatschap, wo sich auch die Werften befinden.