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Die Karawansereien von Jaréch

Nun, man muss zugeben, dass es tatsächlich ein geschäftstüchtiger Gnom war, welcher als erster Sinn und Bedeutung des Fernhandels im Chanat begriff. Jaréch von Amchon begann bereits vor mehr als zwanzig Jahren in diesem Geschäftsfeld tätig zu werden und ist heute der wohl bedeutendste und wohlhabendste Handelsherr Llardriens. Alle Waren, welche in größeren Mengen und über erhebliche Strecken transportiert werden müssen fallen mehr oder weniger in seinen Zuständigkeitsbereich. Nicht zuletzt, da ihm die meisten der llardrischen Karawansereien gehören und viele der fähigsten Karawanenführer und der bedeutendsten Vermieter von Lasttieren bei ihm unter Vertrag stehen. Auch wenn die Bagzarak ihre Waren eigenständig transportiert oder die Chopkarr nach Unabhängigkeit von Jaréch streben – früher oder später müssen sie doch auf einen seiner Leute zurückgreifen oder in seiner Karawanserei nächtigen. Jaréch ist auch beim Handel mit den anderen Ostländern seiner Konkurrenz voraus und bemüht sich bereits redlich im aufkommenden llardrischen Seehandel Fuß zu fassen. Während er innerhalb des Chanates selbstverständlich den Vorgaben und Wünschen des Khan Folge zu leisten hat (kostenlose Unterbringung und Begleitung khanischer Gesandter und Molochai, günstiger Transport spezieller Waren für Alchoka etc.), kann Jaréch außerhalb der Heimat viel unabhängiger agieren und hat so beispielsweise spezielle Abkommen mit einigen Clans der Orksteppe getroffen.