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Llardrien I - Das Grabmahl

(12. bis 14.05.2000)

Das Chanat öffnet erstmals seine Grenzen und so manche Abenteurer nutzen diese Gelegenheit für einen Erkundung. Die verschlafene Grenzsiedlung Ob-ar-Menes ist dafür ein guter Anlaufpunkt. Bei schönstem Sommerwetter gibt es llardrisches Brauchtum, landestypische Besonderheiten und einige Abenteuer mit hässlichen Blumen, einem Yamaduta und nicht-tot-zu-kriegenden Wegelagerern zu erleben.


Hier kommt ein kleines Lehrgedicht, daß ein unbekannter Barde frei nach den Zuständen in Llardrien an gar manchem Lagerfeuer zum Besten gibt:

Die llardischen Großmeister

Der erste tot;
Der zweite gefangen,
Weil blindlings in die Falle gegangen;
Ein finstrer und weitgereister
Dämonologischer Meister
ging auch noch um - (mit gelähmtem Arm)
Und den eigenen Bruder zu töten er kam.

Legte sogleich mit Unuth sich an,
Der prompt in zwei Hälften tranchierte den Mann.
(Dies hat überlebt er aus Gnade,
Jedoch, nur eben so grade!)

Und dennoch soll dies kein Spottvers sein,
Ein jeder legt sich mal selber herein,
Doch ne Moral hat das Gedicht:
"Schlau sein allein, reicht eben nicht.
Ein wenig bedachtsam und freundlich sein,
Erspart manch Probleme und Schererein.
Nur leider ist niemand vollkommen,
Magier nicht ausgenommen."

Vielen Dank an Jan-Ole!